Auf einen Kaffee mit Pratyush und Irshad

Liebe Freunde des Kombinats,

für den heutigen Flurfunk trafen wir Irshad und Pratyush von Ideatarmac. Wir unterhielten uns über Kommunikation, Coworking und über mögliche Chancen des Scheiterns.

 

Danke, dass Ihr heute Zeit für mich habt. Ich würde gerne von Euch wissen, was ihr im Kombinat macht.

Irshad: Mein Name ist Irshad Ahmed. Neben mir sitzt Pratyush Saxena. Gemeinsam mit unseren Kollegen in Indien betreiben wir eine E-Commerce Firma. Zu unseren Hauptaufgaben zählt das Erstellen und Bearbeiten von Onlineshops.

Pratyush: Genau. Irshad und Ich hatten bereits schon einmal eine gemeinsame Firma in Indien. Im Kombinat sind wir bereits seit Januar 2014. Da fällt mir ein, dass ihr doch bereits einen Beitrag mit unserem Partner Marco gemacht habt. Hat er nicht bereits über unsere Arbeit gesprochen?

 

Jetzt hast du mich erwischt. (Tatsächlich hat Marco das getan. Das Interview findet Ihr hier.) In Ordnung. Wie läuft die Kommunikation mit euren Kollegen in Indien ab?

I: Mittlerweile ist diese gut. Wir haben viele Jahre unterschiedliche Technologien ausprobiert. Und probieren immer noch aus. Weil wir auf solche Mittel angewiesen sind, gibt es natürlich Probleme, wie Kommunikationslücken und Missverständnisse. Manche Themen lassen sich besser angehen, wenn man im selben Gebäude ist. Besonders wenn es um die Entwicklung von neuen Produkten geht. Wenn ich eine Mail schreibe, drücke ich mich natürlich anders aus, als wenn ich mit einem Kollegen spreche, der mir gegenüber sitzt. Da geht es weniger um Schnelligkeit, sondern um Inhalt. Da wir jetzt in unterschiedlichen Ländern arbeiten, gibt’s auch kulturelle Unterschiede (lacht).

 

Wie gefällt es Euch im Kombinat?

P: Es ist ein toller Ort. In erster Linie gefällt uns die Flexibilität im Kombinat. Zum Beispiel werden wir bald neue Kollegen suchen, sodass wir auch entsprechend mehr Platz benötigen werden. Wären wir nicht in einem Coworkingspace, wäre das ein deutlich größerer Aufwand, ein neues Büro zu finden. Daher werden wir bald unsere Sachen packen und die obere Etage übernehmen (alle lachen). Andererseits ist der Austausch hier immer sehr anregend und freundlich. Es ist sehr hilfreich, Kreative um uns herum zu haben. Und wir helfen anderen Coworker beim Entwickeln von Webpages. Man ergänzt sich sehr gut. Obwohl es ruhig auch mehr Austausch sein dürfte. Unternehmen könnten viel mehr voneinander profitieren als sie es jetzt tun.

 

Zu Beginn unseres Gespräches habt Ihr gesagt, Ideatarmac sei euer zweites Unternehmen. Inwiefern hat euch das Scheitern geholfen? Welche Erfahrungen konntet ihr sammeln?

I: Die Erfahrungen aus unserer ersten Firma waren äußerst hilfreich. Angefangen haben wir in der Nahrungsmittelbranche. Stellten aber fest, dass das einfach nicht unser Gebiet ist. Zwar hatten wir das Gefühl, dass wir gut ausgebildet waren, hatten aber in einigen Angelegenheiten keinerlei Erfahrung.

P: Vom Timing her war es auch nicht sonderlich vorteilhaft. Die Gründung fand während der Finanzkrise statt. Zwar hatten wir genug Kunden, aber fehlte schlicht an entscheidenden Ressourcen. Wir konnten nicht liefern. Diese Probleme haben wir nicht mehr.

Unterm Strich, war das okay, dass es in der Lebensmittelbranche nicht geklappt hat. Ein paar Jahre später hab ich Ideatarmac gegründet und mir gute Leute mit ins Boot geholt.

Wir vom Kombinat bedanken uns für das Gespräch und hoffen, dass Pratyush und Irshad uns mit den „guten Leuten“ meinen. Wir werden bei Zeiten nachfragen, insofern die beiden uns in ihre zukünftige Etage lassen.

 

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende,

euer Kombinat-Süd

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